Willkommen

Herzlich willkommen in Neerach! Zur Gemeinde Neerach gehören die Dorfteile Neerach und Riedt, die bis vor rund 35 Jahren noch zwei eigenständige Zivilgemeinden bildeten, und zusammen eine Fläche von 604 ha umfassen. Unsere Gemeinde liegt im Zürcher Unterland am Rande des Neeracher Riedes, das seit 1956 unter Naturschutz steht und heute zu den wertvollsten schweizerischen Standorten riedbewohnender Vogelarten zählt.

Von den 573 Gemeindeeinwohnern im Jahre 1960 gehörte die Mehrheit noch dem Bauernstand an. Durch die hernach einsetzende Bautätigkeit hat sich die Einwohnerzahl sowie das Gesicht der Gemeinde Neerach durch grössere Neubauquartiere wesentlich verändert. Die gut erhaltenen Ortskerne wahren jedoch auch heute noch den ländlichen Charakter der Gemeinde. Aufgrund der eher geringen Anzahl ortsansässiger Gewerbe-, Handels- und Dienstleistungsbetriebe sind die mittlerweile rund 3'000 Gemeindeeinwohner meist auf eine Beschäftigung ausserhalb ihres Wohnortes angewiesen.

Auch im schulischen und gesellschaftlichen Bereich haben sich in der einst kleinen Bauerngemeinde seit Beginn des letzten Jahrhunderts markante Veränderungen ergeben. Unterrichtete beispielsweise im ersten Schulhaus mit dem schmucken Turm aus dem Jahr 1817 der jeweilige Lehrer noch oft um die 80 Schüler in acht Klassen, steht der Neeracher Bevölkerung mit der 1984 in Betrieb genommenen und 2005 erweiterten Schulanlage Sandbuck sowie dem angrenzenden Mehrzweckgebäude ein den heutigen Bedürfnissen entsprechendes Zentrum des schulischen, öffentlichen und kulturellen Lebens zur Verfügung.

Wie die Bevölkerungsstruktur haben sich in Neerach seit Beginn der Sechzigerjahre auch die Gemeindefinanzen und Steuerverhältnisse gewandelt. Der einfache Staats-
steuerertrag ist in dieser Zeit von Fr. 30'000.00 auf rund 12 Mio. Franken angewachsen, während der damals an der oberen Grenze liegende Gemeindesteuerfuss von 156 %
auf heute komfortable 76 % gesunken ist.

Die Anbindung an den öffentlichen Verkehr hat für die Gemeinde Neerach Anfang der Neunzigerjahre mit dem Anbruch des vom Zürcher Verkehrsverbund geprägten Zeitalters eine entscheidende Verbesserung erfahren. Jeweils im Halbstundentakt (werktags) bediente Buslinien gewährleisten heute den Anschluss an das S-Bahnnetz in Oberglatt, den Flughafen Kloten und die Schnellzüge der SBB in Bülach.